Aufgang zu einem Nordseestrand

Moin Moin, mein Name ist Peter und ich bin ein richtiger Schlickrutscher. Im Vorfeld habe ich mir Gedanken gemacht….wie fängt man eine Unterhaltung an….eine Einleitung die die Nordseeküste jemanden näher bringt… Wenn man morgens aufsteht, kann man sehen wer am Abend zum Essen kommt…..das platte Land mit den grummeligen Norddeutschen… so sehen die meisten uns Deichtreter…….das ist aber nicht soooo. 

Dort wohnen, wo andere Urlaub machen

Ich bin in der glücklichen Lage…da zu wohnen, wo andere Urlaub machen. Ein wenig weg von der Küste….aber immer gerne da um dort zu entspannen und eine kurze Auszeit zu nehmen. Und das nicht nur im Sommer wenn die Touristen strömen, sonder auch im Herbst…. Denn es gibt kein schlechtes Wetter nur falsche Kleidung….also den Ostfriesennerz an und los geht das. Eines was man hier oben nie vergessen darf. Gute Regenkleidung. 

„Hier ist erst Sturm, wenn die Schafe keine Locken mehr haben.“ 

Wenn man dann am Meer steht….die Salzige Luft in der Nase…und den Wellen zuhört…..ähm STOP…..wieder mal Ebbe…die Gezeiten schlagen da unerbitterlich zu. Also keine Wellen…..sondern das Watt…… unser Kulturerbe…..und definitiv sollte man eine Wanderung durch dieses machen. Aber immer mit einem erfahrenen Begleiter…..die Nordsee ist da sehr unberechenbar….wer Bock hat und gerne früh aufstehen mag…..der soll einfach mal einen Krabbenkutter fragen, ob man Sie mitnimmt auf eine Fangtour…..irre Sache…den Fang einzuholen und die frisch gefangen und dort auf dem Schiff gekochten Krabben zu esse…..ich sage euch…kein Vergleich. 

Die Häfen der Nordseeküste und die ostfriesischen Inseln

Das kann man in einigen Häfen. Häfen…kleine Einode wie Greetsiel…oder Harlesiel…..mit Stränden die zum verweilen einladen. Lange weiße Sandstrände. Oft mit Fähranleger zu der anderen Seite der Nordseeküste….den Ostfriesischen Inseln. Rau mit Sturm oder himmlisch mit Sonne und Strand. Viele kennen ja den Spruch wie man sich die Namen der ostfriesischen Inseln merken kann. „Welcher Seemann liegt bei Nani im Bett. Von Ost nach West.“ Wangerooge, Spiekeroog, Langeoog, Baltrum, Norderney, Juist, Borkum. Damit möchte ich auch anfangen…..die ostfriesischen Inseln. Meine Favoriten sind da Langeoog und Norderney….. beide auf Grund ihrer vielseitigen tollen Gastronomie….und den herrlichen Sandstränden und Dünenlandschaften. Auf Norderney nach einem langen Herbstspaziergang ein Stück Apfelkuchen und einen Kakao in der „weißen Düne“ oder bei herrlicher Sonne das Frieseneis. Zwischendurch unser Fastfood. Ein Fischbrötchen auf die Hand. Zum Feiern dann in die Milchbar und so vieles andere mehr. Langeroog dann genauso und doch ganz anders. Eine Wanderung zum Osterhook bis zur Aussichtsplattform von der man Seehunde sehen kann. Auf dem Rückweg dann der Stop in der „Meierei“ zu leckerem Milchreis oder anderer typischen Inselkost. Sanddorn muss man mögen…..!!!! Von dort fährt regelmäßig eine Kutsche wieder zurück in den Ort. Aber Achtung. Vorher schauen, wann die letzte Kutsche fährt. Der Rückweg zu Fuß ist komischerweise immer schwerer. Dann aber wieder angekommen, lädt der Ort zum Abendessen ein. In der „Strandhalle“ mit Blick auf die See und gutem Essen. Oder im Ort bei „Ebbe und Flut“ bei nicht weniger gutem Essen mit einem tollen Abstecher in die Weinperle. Wer es etwas exklusiver mag…Juist…..diese Insel kann man aufgrund der Gezeiten nur an ein oder zwei Tagen im Jahr als Tagestourist besuchen. Sylt der Ostfriesen. Wird auch Töwerland genannt- Zauberland. Etwas mondäner. Auch Autofrei mit 17 km Sandstrand. Eines noch bevor ich die Inseln wieder verlasse und aufs Festland wechsel. Radfahren ist ein Muss auf den Inseln, denn nahezu jede ist Autofrei. Aber pssstttttt….man hat immer Gegenwind.  

Ein paar Lieblingsorte an der Nordseeküste

Runter von der Insel…weitere dann später in einem weiteren Blog. Vom Westen zum Osten…immer an der Küste entlang. Bis zu 1300 km soll die Nordseeküste lang sein. Alles zu erfassen einfach unmöglich. Hier meine Höhepunkte und Lieblingsorte …aber es gibt noch soooo viel anderes. In Pilsum steht der rot-gelbe Leuchtturm, der für den Film „Otto der Außerfriesische“ bekannt wurde. Heute kann man dort auch heiraten. Weiter nach Greetsiel mit seinen berühmten Zwillingsmühlen und dem Hafen mit der größten Krabbenkutterflotte der Nordsee. Dort wird noch frischer Fisch früh morgens angelandet, und mit ein wenig Glück kann man den Fang direkt vom Kutter kaufen. Wir fahren weiter…zu den niedlichen Seehunden, die man in Norddeich in der Seehundauffangstation sehen kann. Tolle Fütterungen. Mit einem Museum das die dortige Arbeit zeigt. Danach kommen noch viele Sieldörfer: Neßmersiel, Dornumersiel. Bensersiel, Neuharlingersiel, Carolinensiel. Alles kleine Ortschaften mit meist einem Fähranleger zu einer der Nordseeinseln. Von vielen kann man auch zu den vorgelagerten Seehundbänken fahren. Jedes mit seinem eigenen Charme. Schillig, das Mallorca der Nordsee. Hier gibt’s den langen weißen Sandstrand. Das bekannteste Urlaubdomizil Hooksiel ist dann für die Sportbegeisterten. Wasserski, Jetski, Surfen und kiten. Sogar eine Strandsauna gibt es hier. Wattwandern, Inliner, oder das Hooksieler Pferderennen… Bis hin nach Dangast am Jadebusen. ErotiK können wir Norddeutschen auch…..  Mein Heimatküstenabschnitt. Das Wasser ist nie da, wenn man es braucht. Aber da sind wir Schlickrutscher ja nicht so.  

Das Fastfood der Nordseeküste

Dann gehen wir uns Fastfood holen. Hier ist das nen Fischbrötchen. Oder auch Matjesburger. Und dann mit dem Mors in den Sand!!! Oder der Geheimtipp. Ins Alte Kurhaus und nen Stück Rhabarber oder Pflaumenkuchen essen. Fremde schrecken beim Eintreten etwas zurück….für uns ist das einfach nur Kult!!!!!! Und dann gibt’s in Dangast noch das Schlickrutschen und viele andere tolle Dinge, wie Labskausessen…oder Schollen braten im Watt.  

City Sightseeing in Bremerhaven und zur Hochseeinsel Helgoland

Bis hoch immer am Busen entlang nach Bremerhaven…hmmmm…..was fällt mir zu Bremerhaven ein….. Das Klimahaus ist da definitive eine Reise Wert….von der Wüste in den Eistunnel….schon faszinierend wie die das da darstellen. Für Geschichtsfreudige dann noch das Auswanderer Haus….Für beides sollte man sich aber genügend Zeit nehmen. So husch husch…ist das nicht zu leisten. Im Atlantik Hotel im 20. Und 21. Stock ist eine Aussichtplattform mit Panoramablick über Bremerhaven. Ein Spaziergang an der Lloyd Marina dem kleine Bootshafen..schon ein wenig exklusive. Sowie das U Boot Wilhelm Bauer, das zu einer Besichtigung einlädt. Das Kreuzfahrt Terminal wo man ab und zu eines der Kreuzfahrtschiffe Hautnah erleben kann. Auch kann man Tages Segeltörns machen. Leider habe ich das noch nicht gemacht… Von da geht’s dann auch zur Hochseeinsel Helgoland….schöner Tagesausflug!!!!! Zollfrei einkaufen. Jesses…so schnell sind die Seiten vollgeschrieben…..mal schauen…..vielleicht geht dann noch weiter in einem nächsten Blog. Denkt daran…so eine Küstentour macht man nicht an einem Tag….. …zum Schluss noch zu sagen: Es gibt hier im Norden keinen Regen….hier ist das alles nur feuchte Luft. Und man muss definitiv nicht in den Süden fahren um einen tollen Sonnenuntergang zu sehen.….vielleicht sehen wir uns mal hier bei uns im Norden. Peter  

Über den Autor Peter

Das die Küstenbewohner*innen eher schweigsam sind, hat Peter gehörig wiederlegt. Wenn er über seine Heimat erzählt, geht ihm das Herz auf und man meint fast die salzige Luft zu schmecken und die Wellen zu hören. Vielen Dank für deinen tollen Input Peter. 

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